Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Beschreibung

Gianfranco Fino, der Star Apuliens, der mit seinen Primitivo- und Negroamaro-Weinen für Furore sorgt und im Corriere della Sera bereits mehrfach unter den vier „besten Weinen Italiens“ vertreten war, präsentiert hier einen Fiano: einen Weisswein von grosser Komplexität, zugleich geprägt von einer aussergewöhnlich spannenden Rasse.

Seinen Namen verdankt der Wein den 16.000 (sedicimila) Rebenstecklingen, die der König von Neapel der Legende nach im 13. Jahrhundert nach Apulien bringen und an seinem dortigen Sitz pflanzen liess. 

Die Trauben werden in den kühlen Nachtstunden von Hand gelesen und sofort verarbeitet. Der gewonnene Most bleibt 5 bis 8 Tage bei niedriger Temperatur, damit sich die Trubstoffe natürlich absetzen können. Anschliessend erfolgt die Gärung bei kontrollierter Temperatur. 

Der junge Wein reift zu einem Drittel in 500-Liter-Tonneaux aus französischer Eiche, der restliche Teil im Stahltank. Nach mindestens 8 Monaten Ausbau auf der Feinhefe mit regelmässiger Bâtonnage und weiteren 6 Monaten Flaschenreife gelangt der Sedicimila in den Verkauf.

Passt zu

Gebäck salzig, Gemüse bitter (Spargeln, Blumenkohl), Hartkäse, Meeresfrüchte

Über den Produzenten

Gianfranco Fino

Als landwirtschaftlicher Berater für die Olivenproduktion war Gianfranco Fino ursprünglich nicht heimisch auf dem Terrain der Trauben. Doch das Schicksal wollte es anders: Anfang der 2000er-Jahre entdeckte er in Manduria einen kleinen Rebberg mit über 50-jährigen Primitivo-Stöcken an bester Lage. In Fino wuchs der Wunsch nach einem eigenen Wein und 2004 konnte er die 1,2 Hektaren grosse Lage erwerben. Gerade einmal 2600 Flaschen ergab die erste Ernte. Fino liess nicht locker und fand weitere alte Kleinstparzellen. Freunde, die an seinem Verstand zu zweifeln begannen, verpassten ihm den Übernamen «Geriatra del Primitivo». Inzwischen ist die Produktion auf über 20 000 Flaschen angewachsen – das sind zwar bloss ein paar Tropfen im Weinmeer Süditaliens – aber was für welche!

Finos Weine gehören zum Unglaublichsten, was im grössten italienischen Anbaugebiet Apulien entsteht. Die Primitivo-Rebe – sie ist identisch mit der kalifornischen Zinfandel – neigt zu üppiger Fruchtigkeit. Gianfranco Fino lässt sie im traditionellen Albarello-System (Bäumchen-System) wachsen und erhält so einen Wein von oftmals sage und schreibe 18 Volumenprozent Alkohol. Zuchthefen würden vor einer solchen Heftigkeit kapitulieren, die Gärung abbrechen und die Folge wäre viel Restzucker. Wer allerdings wie Gianfranco Fino mit wilden Hefen arbeitet, die sich den besonderen Bedingungen angepasst haben, erhält trockene Weine.

Das Weingut

Gianfranco Fino

Italia, Puglia

2004

Alle Produkte des Produzenten

Gianfranco Fino