Piemonte
Azelia - Luigi Scavino
Bei Luigi und Lorella Scavino tritt man durch einen Vorraum in das Betriebsgebäude mit Keller etc. ein. Der Vorraum ist eine einfache und schöne Stube. Da werden die abgefüllten Weine degustiert, mittlerweile immerhin acht verschiedene Sorten, vier davon Barolo-Einzellagen vom Feinsten. Und manchmal öffnet Luigi auch eine ältere Flasche, von denen mich noch jede vollauf begeistern konnte, wobei mein persönlicher Favorit der Barolo San Rocco ist.
Aber vor der Degustation der fertig ausgebauten, abgefüllten Weine lohnt sich immer ein Gang in den Keller, wo je nach Jahreszeit zwei oder drei jüngere Jahrgänge noch in den Fässern lagern. Das Barolo-Gesetz verlangt ein Minimum von zwei Jahren Reifung im Holzfass. Einmal abgesehen von den immer interessanten Degustationen der Jungweine im Keller bietet der Anblick dieses wirklich sehr kleinen Betriebes immer wieder eine Augenweide: Alles befindet sich am richtigen Ort, die Sauberkeit gleicht der in einer Stube, die Liebe zum Detail ist überall erkennbar.
In der Degustationsstube steht eine riesige Uhr, bis ins letzte Schräublein und Rädchen aus Holz gefertigt von Luigis Grossvater, Winzer von Beruf wie Luigi selbst. Und jeden Morgen zieht Luigi als Erstes diese Uhr auf, die auch ein Symbol der Sorgfalt, Exaktheit und Zuverlässigkeit ist, welche die Arbeit des Winzers und Weinmachers bestimmen.
| Gesamtproduktion Azelia | 70'000 Flaschen |
| Gesamte Rebfläche | 15 Hektaren |
