Nero di Troia Bottaccia IGT
Der Absatz des Stiefels ist die Wiege des italienischen Weinbaus und blickt auf eine 4000-jährige Geschichte zurück. Die Phönizier brachten die ersten Reben, die Griechen genossen den Wein, und die Basilianermönche führten den Weinbau zur Blüte. Auch die Geschichte der Azienda Torre Quarto reicht zurück ins 15. Jh. Im 19. Jh. führten die damaligen Besitzer de la Rochefoucauld modernste Weintechnik ein, um besser die nordeuropäischen Märkte zu bedienen. Der Wille, zuvorderst für den Fortschritt des apulischen Weinbaus zu kämpfen, hat hier Tradition. So erstaunt die Radikalkur, die Stefano Farrusi als jüngstes Familienmitglied dem Weingut verordnet hat, kaum. Das Resultat ist eine ganze Serie von Weinen, deren Preis-Leistungsverhältnis aufsehenerregend ist, angefangen beim weissen Greco, über einen Primitivo und bis hin zum Nero di Troia, eine jener Traubensorten, die mit ihrem Namen auf die ursprüngliche Herkunft in Kleinasien hinweist. Seine Beerenaromen wirken warm und gewinnend, im Gaumen spielt weicher Schmelz mit viel Extrakt und gut eingebettetem Tannin.
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